From Noise to Sound
How do today’s leaders cut through the noise and shape the future?
In each episode of From Noise to Sound, host Dr. Dimitrios Marinos, from the Department of Marketing and Communication at HSLU, dives deep with CEOs, Board Members, and industry innovators to uncover the forces reshaping our world. Through insightful conversations, he explores topics like digital transformation, consumer behavior, and sustainability, revealing strategies and innovations that are driving real change.
Gain actionable insights and fresh perspectives on navigating a complex business landscape. Tune in each month to sharpen your view on leadership, tech-driven success, and what’s next in marketing and beyond.
New episodes every month, brought to you by HSLU, Lucerne University of Applied Sciences and Arts.
From Noise to Sound
Oliver Gilbert - Digital Health Kompetenzen für eine vernetzte Gesundheitswelt
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Im Gespräch wird das Weiterbildungsangebot der Hochschule Luzern im Bereich Healthcare und IT vorgestellt. Thema ist, warum digitale Gesundheitskompetenz für den Markt relevant ist und weshalb die Hochschule entsprechende Angebote aufgebaut hat.
Oliver Gilbert erläutert, dass der MAS noch den Namen Medizininformatik trägt und als Master of Advanced Study auf bereits absolvierte CAS aufbaut. Er beschreibt Digital Health als Entwicklung, die die Gesundheitsbranche stark prägt und nicht mehr ignoriert werden kann.
Ein Schwerpunkt liegt auf den Zielgruppen. Genannt werden IT-Fachpersonen im Gesundheitswesen, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger aus dem Gesundheitsbereich, Pflegende sowie Medizinerinnen und Mediziner. Das Angebot soll helfen, die Sprache der jeweils anderen Seite zu verstehen und beide Welten besser zusammenzubringen.
Er erklärt zudem die Struktur der Weiterbildung: kurze SAS-Formate, die berufsbegleitend am Abend, Freitag oder Wochenende besucht werden können, sowie CAS und MAS als aufeinander aufbauende Bausteine. Ziel ist ein individueller Lernweg bis hin zu einem masterorientierten Abschluss.
Diskutiert werden auch die Herausforderungen im Gesundheitswesen, etwa Regulierung, Datenaustausch, unterschiedliche Standards, Kosten und die Rolle von KI. Dabei wird betont, dass Technologie als Unterstützung dienen soll und der Mensch im Entscheidungsprozess im Vordergrund bleibt.
Zum Abschluss wird auf den Nutzen von Weiterbildung, Austausch und Netzwerk hingewiesen. Das Angebot soll Teilnehmende befähigen, aktuelle Entwicklungen besser einzuordnen und ihre Rolle im Gesundheitswesen oder in angrenzenden Bereichen weiterzuentwickeln.
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[0:00] Hallo und willkommen, ich bin der Dimitrius von der Hochschule Luzern und wie ich vorher angesprochen habe, wir werden zwei Folgen haben bezüglich zwei Offerings von der Hochschule Luzern, eine vom Service Design und eine von Healthcare. Und heute bin ich zusammen mit Oli dabei. Hallo. Werden wir um das Thema Healthcare und IT sprechen. Das ist ein Thema, wo man auch in der Schweiz extrem präsent ist. Es ist vielleicht nicht so weit vorangetrieben, aber es ist ganz heiß. Von dem her ist es auch eine Offering von der Hochschule und ich bin auch gespannt, von Olli zu hören, was haben wir hier den Hochschuludizienten anzubieten? Wieso ist es relevant jetzt momentan für den Markt? Danke, dass du dabei bist, Olli. Und gib uns vielleicht auch ganz kurz...
[0:46] Von deiner Perspektive, von wem ist genau relevant so ein Masterstudium? Was ist relevant und vielleicht Zielgruppen?
[0:55] Welche Zielgruppen würden von diesem Offering am meisten profitieren? Ja, es ist mein Dank, dass ich da sein darf. Und ja, ich finde, das ist ein sehr zentrales Thema. Digital Health, so als Stichwort. Das MAS heißt tatsächlich noch Medizininformatik. MAS steht für Master of Advanced Study. Und es soll wirklich so die Königsdisziplin sein, wenn man mehrere solche Zertifikate, Zertifikat of Advanced Study gemacht hat, dann abzuschließen auf auf Masterniveau. Und warum braucht es das jetzt? Weil wir immer merken, dass Digital Health aktuell wirklich die gesamte Gesundheitsbranche, ich will nicht sagen überrennt, aber einfach nicht mehr wegzudiskutieren ist. Wir haben hier immer noch digitale Transformation, wo alle Branchen schon, glaube ich, recht weit sind. Ja, weiß man von der Komplexität, braucht man da noch etwas im Gesundheitsbereich? Und das war der Grund, warum wir das gestartet haben. Ja, das finde ich auch relevant, weil ich bin auch sehr oft auf dem Markt und ich sehe, viele Sektor sind ein bisschen weiter mit der Transformation, aber Healthcare hat gewisse Probleme. Das heißt, regulatorisch, das heißt auch Know-how manchmal. Manche Leute haben Angst und Patienten haben auch Angst. Von dem her, glaube ich, da gibt es ein Gap. Also da gibt es etwas, ein Knowledge Gap, sage ich mal, wo die Leute auch bis
[2:07] jetzt noch nicht drin gearbeitet haben, sage ich jetzt mal. Und ich denke.
[2:12] Aus meinem Perspektiv, einer ist IT, weil IT ist ein sehr zentrales Thema. Jetzt müssen wir uns weiterentwickeln in den IT-Bereich. Da haben wir mehr Kosten, wo es laufen, haben mehr Cases bei Spitälen. Insurance hat auch viel mehr Aufwand momentan. Und da ist nur IT und KI zu helfen. Auf der anderen Seite haben wir auch die Mediziner.
[2:33] Wir sind Praktikers und Pflege, wie du richtig gesagt hast. Und die Frage ist für mich, wie bringen wir genau diese zwei Welte zusammen? Ja, also ich glaube, das ist daran, warum man anknüpfen muss. Wir sind gestartet als Departement für Informatik natürlich aus der IT heraus. Das heißt, wir haben Menschen, die als ITler im Gesundheitswesen unterwegs sind und sich fortbilden wollen, weil sie faszinieren sich. Wahrscheinlich für die Technologie, für die KI, die kommt. Aber, nicht zu unterschätzen, es gibt auch die Zielgruppe der Quereinsteiger, gerade im Gesundheitsbereich, die sozusagen erstmal Gesundheit lernen müssen. Und was bedeutet es, die andere Sprache wirklich ein anderer Bereich? Und da ist die Differenzierung schon mal zu den anderen digitalen Transformationen, aus dem, sage ich mal, Business-Bereich zu lernen, der Unterschied. Eine erste wichtige Zielgruppe. Die zweite, die ich noch anknüpfen darf, ist eben, du hast es gesagt, Pflegende, die eigentlich bislang immer Angst hatten vor der Technologie. Und ja, sie ist auch sehr beängstigend, weil sie schnell kommt und mit KI die einem auch die Frage stellt, ist mein Job nachher noch da? Ich glaube ja, aber anders. Und ich glaube auch für manche vielleicht auch wirklich anders. Genau die wollen wir ansprechen, aber auch mit den Medizinern, die vielleicht sogar servicebegierig sind, zu sagen, wie kann ich meinen Job noch besser und spannender machen? Mit Technologie, mit KI, mit bildanalysierenden Elementen, aber auch mein operatives Geschäft einfacher zu machen. Damit sind wir mal gestartet mit diesem MIS. Ja, aber eben.
[3:55] Also für dich natürlich ist klar, was AMI ist. Für mich ist es auch. Ich glaube, für mich ist es nicht so klar, was AMI ist, was CA ist,
[4:02] was ist der Unterschied. Und vielleicht ist es.
[4:06] Was soll ich berücksichtigen als eine studierte Person? Was passt für mich am besten? Und muss ich vielleicht auch meinen Job kundigen, um das zu machen oder nicht? Wie läuft es am besten? Ja, ist gut. Das ist sogar sehr wichtig, weil ein Punkt, den wir abbilden wollten, jetzt fange ich mal in der Pyramide von unten an, das sind diese neuen Short-Advanced-Study. Das heißt, wir möchten kurze Angebote, da reden wir so von 24 Lektionen.
[4:34] 45 Minuten wirklich endlich die Chance bieten, dass jemand, egal ob aus der Pflege, aus der IT oder als Mediziner, das irgendwie mit dem Beruf verbinden kann. Die finden am Abend statt, die finden am Freitag oder am Wochenende statt. Das heißt, es gibt individuelle Stundenpläne, genau um das zu ermöglichen. Und der zweite Aspekt ist diese Modularität. Es gibt mehrere SAS, die zu einem CAS zusammengebaut werden können. Die haben dann 15 ECTS-Punkte und sind als 15 ECTS-Punkte Advanced Studies. Dankeschön. Ich denke mal, du wirst es sowieso einblenden mit den Begriffen, die wir da vielleicht blenden, entweder danach oder davor. Genau mit den CAS dann, mit den Zertifikatsstudiengängen, wo wir versuchen, Weiterbildete, wir nehmen sie Teilende, dann auch vielleicht sogar das Ziel zu einem masterorientierten Abschluss zu schaffen, weil er über Baustein mit Fleiß und Verständnis dann sein Lernziel erreicht. Und das ist vielleicht noch wichtig, wenn ich es ergänzen darf. Wir haben nicht den Weg, sondern uns war wichtig, den individuellen Weg zu unterstützen. Noch wichtiger. Und es kommt wirklich daher, komme ich aus dem Bereich, gehe ich in den Gesundheitsbereich, habe ich schon Erfahrung, habe ich mit Pflegenden zu tun, bin ich vielleicht in diesem großen Ökosystem darum, wir haben für alle ein Produkt, das wir anbieten. Ja, das finde ich auch relevant, weil das Problem ist nicht ein Problem, sondern mehrere Probleme, wo der Sektor hat. Und da muss alles abgedeckt werden, manchmal schneller, manchmal braucht es ein bisschen mehr Zeit.
[5:54] Manchmal muss man vielleicht der Organisation ein bisschen weiterdenken und denken, okay, ich muss genau die Komplettabteilung updaten, abskillen und dann vielleicht die Transformation voranzutreiben. Da glaube ich, ist es auch relevant. Und es sind natürlich auch Themen, die vielleicht trocken sind, Regulatorien.
[6:12] Das ist nicht das Spannendste. Natürlich gibt es auch KI, die extrem spannend sind. Und alle haben wir ein bisschen einen Berührungspunkt momentan.
[6:20] Und natürlich gibt es auch die Themen, die fachspezifisch sind, Beniziden oder IT. Und es finde ich gut, wenn man das, sage ich jetzt mal, in CAS, in MAS oder in SAS in all diese Konstrukte verknüpfen kann. Und am Ende des Tages hat man ein begründbares Studium, wo man auch in der Firma, sage ich jetzt mal, wichtige Themen auch selbstbewusst treiben kann. Das ist nicht einfach. Und ich glaube, das größte Mehrwert, auch wie du das jetzt aufzeigst und vielleicht von diesen Produkten wegzukommen ist, dass ich schaffe mein Interesse in der Fortbildung dahingehend, dass die Technologie, die da draußen ja schon auch bedrohlich wirkt, ängstlich wird, Veränderungen bringt, zu verstehen. Also der erste Schritt, den wir machen, ist, die Sprache zu sprechen, damit für mich als Teilnehmer klar wird, ach, das sind die Möglichkeiten. Das sind auch die Risiken, aber das sind die Möglichkeiten. Also ich gehe raus mit einem Netzwerk von Gleichgesinnten und mehr Wissen, das mich jetzt in meinem täglichen Beruf weiterbringt. Und das bauen wir auf, dass ich zum Beispiel die IT-Sprache verstehe, wenn ich aus dem Pflegebereich oder aus dem Medizinalbereich komme. Aber auch andersrum, wenn ich tatsächlich vielleicht schon Profi bin in der IT, den Gesundheitsbereich verstehe. Was heißt denn Advanced Healthcare? Was heißt denn Healthcare in Bezug auf das System Spital?
[7:43] Integrierte Versorgung, ein wichtiges Thema, das politisch diskutiert wird. Das interessiert uns gar nicht mal so sehr, sondern eher, was bedeutet es in meinem täglichen Leben mit Technologie, IT und dem Ökosystem? Ja, viele haben das Gefühl, wenn wir über Healthcare sprechen, sprechen wir über Spitäle. Korrekt.
[8:00] Also aus meiner Perspektive, wenn wir über Healthcare sprechen, hat mit mir, also für mich zu tun, mit allen Entities, die Healthcare einen Touchpoint haben. Also Bund, Government, Spitäle, Ärzte, Pflegen, Insurance. Also das ist ein großes Thema.
[8:20] Absolut. Ich bin fair, wir starten tatsächlich auch immer aus der Perspektive Spital, weil natürlich das der Ablauf ist, der uns in einer Versorgung, und da geht es uns alle an, sehr, sehr wichtig ist. Aber es ist das Ökosystem. Und die Technologie nimmt vor allen Dingen mehr Einfluss auch über dieses Ökosystem von außen. Also fangen wir mal an, tatsächlich Produkte, die am Markt entstehen, die dafür da sind, dass sie mir oder dem Pflegenden oder dem Mediziner helfen, Dinge besser zu tun. Nennen wir dann, dass Technologie plötzlich ermöglicht, über Remote gemeinsam kollaborativ zu operieren, dass wir aber auch Einschätzung kriegen von einer Instanz, die mir vielleicht mein Wissen bestätigt oder vielleicht auch infrage stellt. Also sprich, es bleibt immer der Mensch im Vordergrund, der entscheidet, aber er kriegt mehr Unterstützung. Und warum? Weil mir wichtig ist, dass wenn wir das Ecosystem auch nutzen, es miteinander so verknüpft, dass die Sache im Vordergrund nicht die Technologie und das ist das, wir wollen den Menschen helfen und dann muss ich auch verstehen, wie es funktioniert mit Technologie. Ja, aber auf jeden Fall genauso wie man privat macht am Ende des Tages. Aber jetzt wenn wir ein bisschen vorwärts schauen, was wäre dein Wunsch?
[9:28] Ich sage nicht von Visionen, ich spreche von Wunsch von diesen Studis.
[9:33] Dass man auch absolviert, ein E-Meyer ist, ein C-E-E-S und dann geht in ein Spital und seine Firma macht was? Also ich sehe es eigentlich ähnlich, wie wir es aus dem Business kennen. Wir reden auch hier von Customer Germany. Für mich ist der Customer tatsächlich, ich habe den Wunsch, mich weiterzubilden. Entweder, weil sich meine Rolle im Job verändert, weil ich vielleicht ein Teamlead werde, weil ich aber auch vielleicht aufgrund der Veränderung am Spital, bei den Produkten, bei der Versicherung, beim Hausarzt damit in Berührung komme und es tun müsste. Also mein Wunsch ist dann quasi den individuellen Weg aufzuzeigen, der dann erstmal über das Fachwissen mich zum Experten macht, aber dann auch stärkt, was zu bewegen. Und das geht tatsächlich mit unserem modularen Aufbau, sei es mit Healthcare Advanced oder dem CAS Digital Healthcare, wo wir jemanden dann wirklich in dieser Branche einführen, was es bedeutet, auch die Abhängigkeiten und auch ganz wichtig, viele Dinge, die ja nur im Gesundheitswesen so sind, dann in Kombination mit Technologie zu bringen. Ja, das ist eben, ich denke auch, wir haben das auch vorher angesprochen, ein Thema ist Technologie und das andere Thema ist natürlich der Kultur.
[10:39] Also wie gesagt, ich bin jetzt in meiner Generation, in meinem Alter, ich habe kein Problem, den Telefon zu nehmen, direkt mit dem Arzt zu sprechen. Ich glaube, die jüngere Generation wird es vielleicht auch eher einen digitalen Weg versuchen zu finden. Ich habe eine App, dort sehe ich meine Informationen, da kann ich vielleicht meine Termine verwalten.
[10:59] Und das ist eine komplett andere Herausforderung, die auf den Markt kommt. Also es hat nicht nur mit der Healthcare zu tun, es ist ein kulturelles, ein demografisches Thema. Und ich habe das Gefühl, wir sind gar nicht vorbereitet.
[11:12] Ja, das wollen wir eben genau vermeiden. Das war eine sehr provozierende Frage, aber es ist schon so. Ich glaube, nicht jeder ist gleich darauf vorbereitet im Sinne von, ich kann Lösungen bieten, ich kann damit umgehen und ich kann mich vielleicht auch in die Richtung entwickeln, dass die Gesundheitsversorgung bei uns in der Zentralschweiz, aber auch in der Schweiz, genauso wettbewerbsfähig bleibt, aber auch qualitativ gut wird. Und ich glaube, deswegen können wir uns nicht verschließen, dass wir in all den verschiedenen Rollenbildern, aber auch in den verschiedenen Aufgaben uns überlegen, wo bringt es Vorteile, Nachteile und auch das Thema Governance. Wir möchten ja im privaten Bereich schon manchmal restriktiv manche Dinge zeigen oder nicht zeigen. Was bedeutet das, wenn es um eine Gesundheit geht? Und was bedeutet, wenn diese Systeme dann auch noch mit KI vielleicht automatisiert miteinander verknüpft werden? Und ich glaube, da ist wichtig, dass es alle Ebenen gibt. Die regulative, aber auch die vorantreibende Technologie, innovative. Und dann aber auch meine Rolle in dem System, weil ich kann was bewegen. Ich kann mich darauf einlassen. Ich kann genau die Fragen ansprechen. Und dann sind wir wieder bei den Produkten und Herstellern im Ökosystem, die dann auch zwingend was machen müssen, damit es wieder am Schluss geht um unsere Dienstleistung, die wir Exzellenz anbieten wollen. Genau, und genau dieselbe Trust, wie wir heute haben auf dem System, also in einem Spital oder auf dem Bund oder vielleicht in einer Insurance.
[12:30] Genau dieselbe Trust wie das Biegenstück in einer digitalen Service von der selben Entity.
[12:36] Ich glaube, das ist nicht so leicht momentan. Da haben wir einen Gap, aber ich denke, das ist auch relevant. Und wie ich als ein Hospital kann ich meinen.
[12:46] Der Trust, wo ich auch gewonnen habe, von meinem Patienten, auch vielleicht, wenn sie zu Hause sind, auch ein Stück weit auch nochmal anbieten.
[12:57] Und das ist nicht so leicht. Nein, ich glaube, wir werden da nicht einen Sprung machen können. Wir müssen alle Zielgruppen unbedingt berücksichtigen. Es wird die geben, die brauchen die persönliche, menschliche Ansprache. Aber vielleicht ist dann eine unterstützende, operative für die Person, die jetzt da ist, um Dinge zu automatisieren, damit endlich der weniger Aufwand entsteht. Heute werden wir, wenn wir rumfragen in der Allgemeinheit, immer sagen, dass die Systeme mir nur noch mehr Zeit kosten, noch mehr Komplexität bieten. Und genau da wollen wir ja anknüpfen, dass wir das besser machen. Jetzt sind wir nur eine Hochschule. Und ich sage bewusst nur eine Hochschule, weil wir es haben, den Auftrag, Awareness zu schaffen, Bildung anzubieten, die Use Cases zu zeigen, international, national, um dann vielleicht anhand von dem besser zu lernen, weil wir selber müssen damit anfangen, es anzunehmen und vielleicht zu verbessern. Und da wird jetzt dieses Ökosystem sichtbar von meinem, wo dann Innovation vielleicht entsteht. Und die junge Zielgruppe, ich möchte es noch kurz aufzeigen.
[13:54] Unbedingt vielleicht sagt, ich hätte gerne nur die App und ich kann mich vorinformieren. Jetzt geht es aber gar nicht um die App an sich, sondern ich will als mündiger Mensch die Technologie vielleicht als Vorinformation wahrnehmen und gehe dann gezielter zu einem Arzt, bin vorbereitet bei einem Arzt und kann dann ein echtes Gespräch führen, dass mir das Problem hilft. Und damit das geht. Haben wir wirklich das komplexe System über die Technologie, die verknüpft ist in den Systemen und mit all diesem Gesamten funktionieren muss. Und ja, es ist kompliziert, wir müssen es verstehen. Das wollen wir aufzeigen. Ja, das sehe ich auch.
[14:27] Aber aus deinem Perspektive, das würde mich auch wundern, wo siehst du die größte Herausforderung momentan auf diesem Healthcare-Market oder vielleicht auch in der Schweiz? Weil natürlich das Thema Healthcare ist, sie sind für jedes Land ein bisschen lokal, aber gleichzeitig.
[14:41] Es ist ein bisschen vernetzt. Im Sinne von, wir sind in der Schweiz, wir sind nicht im EU-Raum, aber auf der anderen Seite haben wir die EU-Verträge. Und das ist natürlich auch eine Blockade manchmal. Das ist auch von Datenaustausch und so weiter und so fort. Also ich meine, das ist nicht ohne. Nein, also es ist eine Riesenherausforderung. Wir haben eigentlich zig Standards, die innerhalb der Standards wieder standardisiert werden müssen.
[15:05] Also genauso, wie ich das jetzt ein bisschen flapsig sage, ist genau die Herausforderung zu verstehen, Denn dass wir gemeinsam erreichen, dass das Digital in dem Health einen Mehrwert bietet, sodass es für uns am Ende sich auch so anfühlt. Und tatsächlich ist es so, das sehen wir jetzt aus den anderen Bereichen, die über KI schon Automatisierung erleben, also der digitale Prozess durch KI digitalisiert wird, braucht es immer den Man in the Middle, den sogenannten Loop, der das prüft. Und ich glaube, das braucht, und das ist die Herausforderung im Health-Bereich, noch mehr Herausforderungen, weil es geht dann nicht nur um ein Produkt, um eine Maschine, es geht dann um mich und meine Gesundheit, vielleicht sogar um sehr, in der Notfallmedizin sehr kritische Dinge bis hin zu Triagen oder andere Dinge, wo am Schluss einfach klar sein muss, es gibt ethische Gründe, es gibt Governance-Gründe, es gibt Systeme, aber der Mensch entscheidet und der muss es lernen, um zu gehen. Ja, das finde ich.
[15:59] Genau das ist genau der Punkt, weil momentan hören wir viele Stimmen natürlich, wo sagen immer wir, ja, mit KI wird die X-Arzt verschwinden oder die X-Pflege-Teile auch vielleicht verschwinden.
[16:11] Ich glaube nicht persönlich, dass 100 Prozent oder vielleicht viele wird verschwinden. Ich glaube, sie werden viel mehr enabled oder vielleicht auch mehr Kraft haben, auf viel Sache zu erledigen. Da gibt es, müssen wir auch ehrlich sagen, heutzutage im Spital oder in der Healthcare, da gibt es so viele administrative Tasks, wo jetzt hochqualifizierte Menschen machen müssen. Also wir fressen Kapazität von Ärzten, Pflegepersonen, wo wir eigentlich nicht so viele davon haben.
[16:37] Absolut. Und das kannst du nur mit Technologie beheben? Nein, und ich glaube, da möchte ich an die Diskussion antüpfen, die geht eigentlich über Health, Medizin, Informatik hinaus. Ich glaube, die KI wird wirklich Rollenbilder verändern, wahrscheinlich auch wirklich, ich würde jetzt nicht sagen vernichten, aber tatsächlich so verändern, dass es diese Rolle nicht mehr gibt. Aber im Health-Bereich und all das mit Mensch und der Interaktion und dem Sozialen, das wird mit KI eher noch mehr gefördert werden. Das glaube ich auch. Und das muss man tatsächlich aufzeigen dann in diesen Beispielen, dass es sichtbar wird. Momentan ist es mehr die Angst vor dem Thema. Und das sehe ich eben generell in der Informatik, dass die KI eher momentan Chaos mehr stiftet, als an der einen Stelle schon den Linien neuen Prozess. Aber genau diese Transformation, wie schnell die KI auch, ich sage jetzt mal, besser wird, in Anführungszeichen, auch diese Integration steigen wird, dass wir mehr Nutzen daraus ziehen und mehr Zeit haben für den Patienten, für den Menschen. Das ist mir wichtig. Und die Technologie ist Enabler. Deswegen bin ich bei dir. Wir brauchen da diesen Shift, die Geduld, aber dürfen uns nicht verstecken, weil das ist die große Gefahr. Wir müssen bewusst es anschauen und sagen, was heißt für mich heute und in meiner Rolle morgen.
[17:52] Das merkt man auch. Es geht nicht nur um die Healthcare. Wir merken das auch bei jedem Land, nicht nur in der Schweiz, aber jedes Land hat momentan budgetmäßig hohen Druck, wie kann man auch lineare Healthcare haben. Also ich meine, das ist auch ein Prozess, wo man auch verbessern sollte.
[18:09] Und Budget ist auch sicherlich ein Thema. Also die Kosten springen momentan in jedem Land, sogar in der Schweiz auch.
[18:16] Und da... Und glaube ich, genau solche Know-how brauchen wir nicht nur von der Healthcare, sondern auf die andere Seite. Genauso von der regulatorischen Ebene, von dem Bund, vielleicht von den Firmen, weil es gibt viele Firmen, die genau solche Anforderungen innerhalb von den Firmen haben. Sei es Manufacturing, sei es auch ein Bahnbetrieb zum Beispiel und so weiter. Das ist auch überall so als Know-how verlangt. Also müssen wir aus meiner Perspektive, klar natürlich Healthcare ist der Fokus, aber solche Nukleus haben wir auf anderen Branzen auch. Die haben wir vielleicht auch gar nicht so angesprochen bislang, diese Zielgruppe. Die sind auch relevant. Also willkommen sind auch Produktentwickler, aber vielleicht auch im Verwaltungssektor Menschen, die sich ganz bewusst mit dieser Finanzierung den Modellen, den zusammen, die ja by the way auch ein separates, komplexes Thema ist. Auch das haben wir Module drin, um das zu verstehen. Für mich vielleicht eher als außenständig. Was heißt es für mich auch? Woher entstehen die Kosten? Wichtig ist mir, dieser ganze Profit-orientierte Gedanke soll nicht in unserem Vordergrund sein. Nein, wir wollen ja bewusst die Technologie ein Stück weit sehen als der Nutzen und der kostet. KI kostet enorm, die Power dahinter kostet enorm. Das heißt, da müssen wir auch noch daran arbeiten, wie sie dann auch in einer ökonomischen Sicht haben. Aber eben sind auch Menschen aus der Zielgruppe dann im Versicherungssektorbereich, die neue Modelle sich überlegen wollen, wie dann auch wieder positiv auf die Kosten Einfluss genommen werden kann, weil Behandlungen schneller vollzogen werden.
[19:42] Selbstständig, der Mensch gar nicht eventuell ins Spital muss oder zum Hausarzt, sondern sich schon sicher sagen kann, aufgrund, zum Beispiel meine Daten sind ja bekannt, ich erlaube da jetzt diese Information und bekomme eine Einschätzung. Also eben, ich will nicht zu innovativ werden, dass wieder die Technologie im Hintergrund steht. Aber genau so beginnt die Reise. Wir müssen überlegen, was will ich in meinen Rucksack packen. Das bieten wir auch an. Und jeder muss individuell sahen, in welche Richtung es geht. Und das macht es sehr spannend.
[20:09] Ja, absolut. Und vor allem bin ich auch gespannt, wie die Studis am Ende des Tages, Sich Use Cases für sich finden, definieren, entwickeln.
[20:19] Mit uns auch challengen, finde ich auch extrem relevant, weil, wie gesagt, der Sektor ist jetzt langsam, langsam ein Revolutionierender, werden immer wieder mal neue Themen aufpoppen und ich glaube, da haben wir auch von unserer Seite eine sehr coole Herausforderung für uns. Absolut. Und ich möchte wirklich jedem Mut machen, da draußen für sich seinen Weg zu suchen. Auch wo will ich sein? Wo will ich in fünf Jahren sein, damit ich jetzt schon in Modulen oder vielleicht auch zielorientiert dorthin komme? Und was mir auch wichtig ist, in diesem ganzen Thema Digital Health, Medizin, Informatik, ich habe es vorher schon angeht, integrierte Versorgung. Ich glaube, wir dürfen nicht so sehr uns gegenseitig mehr blockieren, sondern wir müssen darüber reden, das aufmachen, die unterschiedlichen Individualitäten spüren. Spüren und dafür möchten wir eine Community bieten. Und das ist vielleicht das Closing. Wir bieten mit allen Zielgruppen, wer bei uns dabei ist, die Chance übereinander zu lernen, vom Netzwerk zu profitieren. Und schon ein, das finde ich, einer der besten Mehrwerte bei uns, in so eine Weiterbildung zu kommen. Das denke ich auch so. In jedem Studium der größte Mehrwert ist nicht nur der Know-how, sondern auch der Netzwerk. Und wenn du so ein fokussiertes Studium hast, der Netzwerk dann hat noch mehr
[21:28] Value, sage ich jetzt mal, am Ende des Tages, weil man wird es voneinander Knowledge vielleicht profitieren oder zugreifen könnten natürlich in die Zukunft. Aber vielen, vielen Dank, Oli, dass du dabei warst. Ich glaube, das ist ein sehr, sehr spannendes Thema.
[21:41] Wie können wir uns auch momentan, wo vielleicht im Markt ein bisschen gewisse Unsicherheit gibt, upskillen, reskillen und ohne vielleicht auch den Job jetzt zu verlassen. Das ist natürlich auch eine, finde ich auch, sehr zentral, vor allem auch. Wurde mir danke, dass du auch uns diesen Einblick geben könntest und Und ich freue mich auch sicherlich auch zum sehen, wie das Ganze abläuft und werden wir euch auf Laufen erhalten. Und ja. Auf jeden Fall. Nächstes könntest du mit uns auch teilen.
[22:14] Links, Informationen, da werden wir sicherlich auf jeden Fall mit der Audience auch teilen in dem Sinne. Herzlichen Dank für die Einladung. Ja, und vor allen Dingen, es ist ein Prozess, der sich entwickelt. Es werden weitere Produkte kommen und dementsprechend danke für die Chance, mal hier einen ersten Aufhänger zu machen. Jede Zeit. Vielen, vielen Dank und ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufen. Ich werde auch alle Informationen auf unsere Kanäle posten, im LinkedIn, in Instagram, aber auch während diesem Podcast. Und ihr könnt natürlich direkt bei mir oder bei Olli per DM in LinkedIn oder vielleicht direkt bei E-Mail auch weitere Informationen verlangen. Von dem her, vielen, vielen Dank, dass ihr dabei sein könnt. Ich freue mich für euer Feedback und bis zur nächsten Folge. Vielen Dank.