From Noise to Sound

Sali Saliu - Die Erfolgsformel eines modernen Autoentrepreneurs

Dimitrios Marinos Season 2 Episode 5

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In dieser Episode von From Noise to Sound sprechen wir mit Sali, dem Geschäftsführer des Autosalon Volketswil, einem der führenden Autohäuser der Schweiz. Er verkörpert junge unternehmerische Energie und teilt seinen Weg vom Automechaniker zum erfolgreichen Unternehmer.

Wir beleuchten die Faktoren, die sein Unternehmen besonders machen. Für Sali ist das Team der wichtigste Erfolgshebel: jung, motiviert und vereint durch eine klare Vision. Eine starke Teamkultur ermöglicht es allen, sich weiterzuentwickeln und Grenzen zu überschreiten.

Ein Schlüssel seines Erfolgs ist die aktive Präsenz auf Social Media. Als einer der wenigen Autohändler der Schweiz nutzt der Autosalon Volketswil digitale Plattformen konsequent, was zu hoher Reichweite und starker Markenwirkung führte. So positioniert sich das Unternehmen als kreativer und moderner Akteur im Automobilhandel.

Sali spricht über die Veränderungen im Automarkt: Immer mehr Frauen interessieren sich für Luxusautos und Individualisierungen. Fahrzeuge werden zunehmend als Ausdruck der Persönlichkeit gesehen, nicht nur als Statussymbol.

Wir werfen auch einen Blick auf Salis persönlichen Werdegang – von den Herausforderungen seiner Anfangszeit bis zu den Momenten, in denen er seine Komfortzone verlassen musste. Sein Weg zeigt, wie Leidenschaft, Ehrgeiz und Mut zur Veränderung langfristigen Erfolg ermöglichen.

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten sieht Sali eine stabile Nachfrage nach Luxusfahrzeugen und großes Potenzial für individuelle Anpassungen. Flexibilität und Trendbewusstsein bleiben für ihn entscheidend.

Zum Schluss teilt er seine Vision: mehrere Standorte in der Schweiz und ein Kundenerlebnis, das weit über den klassischen Autokauf hinausgeht. Sein Ziel ist es, Qualität, Emotion und Kundenorientierung zu vereinen.

Diese Episode bietet inspirierende Einblicke in den modernen Automobilhandel und motiviert dazu, eigene Ziele entschlossen zu verfolgen – egal, an welchem Punkt man beruflich steht.

How do today’s leaders cut through the noise and shape the future?

In each episode of From Noise to Sound, host Dr. Dimitrios Marinos, from the Department of Marketing and Communication at HSLU, dives deep with CEOs, Board Members, and industry innovators to uncover the forces reshaping our world. Through insightful conversations, he explores topics like digital transformation, consumer behavior, and sustainability, revealing strategies and innovations that are driving real change.

Gain actionable insights and fresh perspectives on navigating a complex business landscape. Tune in each month to sharpen your view on leadership, tech-driven success, and what’s next in marketing and beyond.

New episodes every month, brought to you by HSLU, Lucerne University of Applied Sciences and Arts.

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[0:00] Hallo und willkommen zum Podcast von Neustazound. Heute ist die zweite Folge vom Entrepreneurship Dezember und ich bin extrem

[0:11] gespannt, wie ihr auch natürlich diese Folge finden. Heute habe ich bei mir eine Person, wo ich extrem sitze. Auf einer Seite hat er auch eine super Chance gemacht. Es ist nicht einfach, aber ich bin gespannt, auch mit euch sein Gesicht zu teilen. Heute habe ich bei mir einen Sali. Der ist auch der Geschäftsführer, aber auch Inhaber von dem Autosalon Volketsville. Hi Sali. Freut mich. Perfekt. Also ich bin froh, dass du da bist. Ich kenne dich natürlich auch vom Instagram. Du bist natürlich immer sehr aktiv und bist auch mega jung, dass du auch als

[0:52] Geschäftsführer unterwegs bist. Du bist auch, Du und dein Team habt ihr geschafft, einen von den Top-5-Auto-Verkäufern auch in der Schweiz zu sein. Ich meine, was macht euch aus? Also was ist auch besonders bei euch?

[1:10] Es sind verschiedene Faktoren, was uns ausmachen tut im Verhältnis zu den anderen Händlern. Ich würde jetzt mal einfach direkt anfangen. Als erstes, was bei uns den grössten Unterschied ausmacht, sind wirklich die Mitarbeiter dahinter, die Sichter dahinter. Das ist bei uns wirklich das, was das Grösste ausmacht. Wir haben ein super gutes Team. Wir haben auch durchschnittlich ein sehr junges Team. Ja, da muss der Power sein dahinten.

[1:41] Wir haben auch ein Team, das auch an eine Vision glaubt und jeden Tag versucht, besser zu werden. Wir hatten auch viele Meetings schon hinter uns, wo wir auch verschiedene Leute dahinter geformt haben und auch versucht haben, mit uns mitzuziehen und pushen zu machen. tun. Das ist sicher so etwas, wir nennen es halt auch eine gewisse Kameradschaft bei uns. Ja, muss auch so sein, wenn er ein Vorgehen sein will. Genau, genau. Das heisst wirklich, jeder geht bei uns immer ans Limit. Und dann, was natürlich auch uns in die Karte spielt, ist, wir sind einer von den wenigen Autohändlern, die,

[2:18] auf Social Media stark präsent ist. Aktuell kann man sagen, extrem stark. Wenn jemand eure Social Media anschaut, man kann fast nicht glauben, dass du ein Auto handelst. Es ist so viel Artistik, würde ich sagen. Ja, absolut. Ich würde auch sagen, dass wir aktuell auch der Autohändler sind, der wirklich am meisten Zeit und auch Geld investiert in Social Media in der Schweiz. Wir haben Konkurrenzen aus Amerika oder aus Dubai in der Schweiz eigentlich nicht mehr gross. Wir haben vor jetzt genau einem Jahr angefangen und haben eigentlich schnell alle überholen können.

[3:02] Aber es ist auch interessant, dass man auch vor einem Jahr angefangen hat, aber man gleich in diesem Niveau kommt.

[3:08] Ich finde es auch, und auf diesen Punkt wollte ich auch ein bisschen tiefer graben.

[3:14] Was ist genau wie hast du genau diese Idee gehabt ich muss wirklich in Social Media extrem präsent sein oder wirklich eine komplett andere Sprache haben also eine Marketing Sprache als alle anderen, da gibt es auch wieder verschiedene Faktoren zum einen ist Social Media heute sehr stark im Entertainment ja ja stimmt aber gleichzeitig wie das Wort sagt, Influencer, also du bist Influencer, was auch vieles ausmacht, auch bei dir persönlich, ich meine, ich habe auch schon so oft gesehen, dass irgendwie einer dort war und Werbung für das und das macht und danach siehst du es irgendwie immer wieder und das lässt dich nicht nach und du hast das wieder in diesem Sinne, also,

[4:04] Ich denke auch, also manchmal, also das ist mein Perspektiv, wenn ich eure Videos manchmal anschaue, das Gefühl, ich habe es halb gekauft, bevor ich bei euch komme, das Auto direkt anzuschauen. Und das hast du auch nicht vergessen, weisst du, die heutige Generation, da ist so ein Wechsel gerade im Gange, ich meine, gut, du hast wahrscheinlich noch das ganz alte Handy gehabt.

[4:32] Stimmt auch. Nein, aber man sieht auch wirklich den Wechsel. Die heutige Jugend geht immer mehr und mehr auf Social Media ansehen und ist auch bereit, von dort direkt etwas zu kaufen.

[4:48] Früher, ich kann mich erinnern, ich bin mit meinem Vater sonntags zu verschiedenen Autohändlern vorbeigefahren und haben angehalten und haben einfach ohne Internet geschaut. Okay, Autosgeld war noch nicht so präsent. Und dann hast du einfach geschaut, welcher Händler aus seiner Region, die du gekannt hast, auch das und das Auto. Und dann ist irgendwann Autoscout dazu gekommen, wo schon sehr vieles revolutioniert hat und jetzt mit Instagram einfach nochmal stärker und ich denke, der Trend in der Zukunft wird auch sicher sein, dass wir dort viel mehr werden verkaufen und dass es vielleicht auch die Online-Plattformen wie Autoscout und Co. vielleicht gar nicht mehr so stark wird zu brauchen. Das kann ich mich schon vorstellen, auch vor den Autos. Das Auto ist natürlich, nicht alle Autos, aber es ist eine Luxusgüte. Man hat auch natürlich OV, aber generell ist es ein Thema, wo man, immer oft braucht. Und das ist eine Luxusgüte, wie gesagt.

[5:44] Für mich ist auch ein Thema, ich habe es auch letztes Mal auch bei euch gesehen, genau an diesem Cappuccino, was war das für eine? Mercedes Cappuccino, wie heißt das nochmal? Mercedes G-Klasse. G-Klasse, genau. Und das war auch so viral geworden, aber auch, hier habt ihr auch sogar ein.

[6:06] Like vom USA, das sind die berühmten R&D. Ich weiss nicht, ob ich seinen Namen da sage, aber... Ja, wieso nicht? Das ist Social Media. Wenn jemand Interesse hat, könnte man es schon anschauen. Ja, also wir haben auch einen Kommentar auf den G-Kross. Ah, ja? Wir haben von Rick Ross, der selber 20 Millionen Follower auf Instagram hat.

[6:31] Wo wir sehr dankbar sind, dass er sich die Zeit hat. Ja, logisch. Aber das ist eben auch das, was Social Media ausmacht, weisst du? Du generierst so hohe Klicks, Views, international auch, wo sonst gar nicht möglich gewesen wäre vor ein paar Jahren. Ja, ja, also als Autohandel denkst du nicht dran. Es ist vielleicht nicht dein Fokus, aber es funktioniert anscheinend. Ja, ich war jetzt auch schon im Ausland, da bist du irgendwie gefragt worden von anderen Autohändlern oder auch sonst, Ja, was machst du denn genau? Ja, okay, wie heisst du? Dann hast du gesagt, ja, Autosalon Volker Zwill. Ah, okay, ja, ich habe noch einen auf Instagram gesehen. Weisst du? Es ist schon von der kleinen Schweiz. Genau.

[7:15] Es ist schon von der kleinen Schweiz extrem, wie soll ich sagen? Also man ist ein bisschen geehrt am Ende. Weil das ist viel Aufwand. Also jemand, der das nicht gemacht hat. Wie viele Leute hast du auch in diesem Team? Also mein Marketing-Team? Zwei. Zwei, aber trotzdem. Also man ist in Vollzeit, wo genau das machen tagtäglich und das ist auch nicht leicht. Nein, nein, nein. Und wir haben auch ein bisschen kleiner angefangen, also respektive zuerst mit der Agenturfirma. Und dann haben wir schnell gemerkt, da kommen wir wieder zu der vorigen Frage, dann haben wir schnell gemerkt, ich bin halt ein Perfektionist und wenn ich etwas mache, entweder werde ich der Best oder ich lasse sie sein.

[7:55] Sonst wärst du nicht in der Türkei. Und darum habe ich auch gemerkt, dass du mit der Agenturfirma irgendwann schnell ans Limit kommst. Und darum haben wir nachher angefangen mit einer der Stelle, die 100% bei uns ist, weil du einfach schneller die Trends verfolgen kannst und schneller umsetzen kannst. Und dann vor der Sommerferie haben wir dann irgendwann gesagt, okay, wir sind so stark am Wachsen, wir brauchen da Verstärkung. Ich habe nochmal einen zweiten dazu geholt und aktuell, aber es geht nur noch eigentlich weiter gegenüber und vielleicht irgendwann nächstes Jahr auch nochmal einen dritten. Ja gut, das ist ein bisschen der richtige Ordnung. Also, wir hätten genug Studenten, die vielleicht das extrem spannend finden.

[8:33] Ich glaube, da gibt es keinen Studenten, der nicht Interesse haben in Autos. Aber nicht desto trotz, ich wollte ja nur einfach fragen, ist spezialisiert eher auf Luxusautos? Habe ich das richtig verstanden? Wir sind sehr stark orientiert an Luxusautos, was nicht bedeutet, dass wir keine normale Autos haben. Also die grösste Masse bei uns ist eigentlich schon immer noch das normale Auto.

[8:58] Aber wir haben schon auch einen hohen Wagenpark, also mit überdurchschnittliche Autos in dem Sinn und die tun wir auch selber ja viel fredeln. Ja, cool. Aber das finde ich auch, also genauso wie in diesem Cappuccino-G-Klasse, da habt ihr das selbst gemacht und ich finde es auch, wenn jemand doch ein Luxusauto kaufen will und kann, also leisten kann, in dem Sinn hat auch die Möglichkeit, etwas Individuelles zu haben. Also weil das geht manchmal auch, Luxus hat auch mit dem zu tun. Man will auch individual sein. Absolut. Und das finde ich auch ein Zusatz-Service, wo vielleicht eher, so on top anbieten, sage ich jetzt mal, zu euren Kunden. Genau.

[9:42] Ja, das finde ich cool. Also, mir interessiert auch extrem auch zu verstehen, wie sind eure Kunden? Also, man kann es mir ein bisschen auf eurem Markt, ein bisschen so ein bisschen einen Background geben. Also, in meinem Kopf sind es immer für Autos, Männer interessiert, vielleicht auch Männer in Midlife-Crisis. Ja, es ist manchmal auch so gedacht.

[10:09] Ist es immer noch oder ist es ein Vorurteil also heute ist ja sehr durchmischt kann man sagen dass Autos zum grossen Teil nur von Männern gekauft werden stimmt heute eigentlich nicht mehr wir haben dann überdurchschnittliche, Anteile von Frauen bei uns und wir sehen auch dass es immer interessanter wird für die Frau und, dass sie immer mehr zu Fans werden von Autos.

[10:41] Umso mehr werden die Frauen natürlich selbstständiger. Und das merken wir auch, das ist auch gut so.

[10:48] Und natürlich vorher war das Auto ein Genuss-Nufo, sage ich jetzt mal, Männer-Midlife-Crisis. So, wie gesagt, auch Frauen. Das würde mich auch interessieren, das Profil zu verstehen. Auch für die Mannen oder für die Frauen. Das ist auch genau okay. Aber ich würde mich schon interessieren. Nein, also eben wirklich immer mehr und mehr Frauen, die bei uns halt gekauft haben, Wir sehen, dass sie immer mehr und mehr zu Fans werden, dass sie auch mehr möchten, dass wir sogar die Autos tunen. Ah, sogar? Wir sehen wirklich immer mehr. Wir sind ja vor allem wirklich spezialisiert in Felgen und Tieferleckungen. Wir verredeln fast jedes Auto bei uns. Und die Frauen wollen das heute. Also wirklich, es ist extrem. Vor zehn Jahren wäre es vielleicht unvorstellbar gewesen, aber heute Frauen möchten. Ja, die Frage ist für mich natürlich, Frau oder Mann spielt keine grosse Rolle, aber was kannst du mit so einem Auto in der Schweiz machen, wo Uber 120 Limit gibt? Ja, du darfst ja zwei, drei Kilometer das ist ja trotzdem mal schneller fahren. Ja, ja, glaube ich. Gibt ja auch Toleranz bei den Blitzern.

[12:00] Genau. Ja, man findet es auch cool. Ich glaube auch, wenn du ein gutes Auto hast, das ein bisschen schneller fährt oder vielleicht auch ein gewisser Luxus hat, bietet dir natürlich auch ein bisschen das Gefühl, dass du ja lebendig bist, dass du auch geschafft hast. Man versteckt auch von jemandem ein Ego manchmal auch. Aber auch, es ist ein schönes Spielzeug, würde ich sagen. Es ist ein sehr schönes Spielzeug. Es ist immer noch ein Luxusgut. Es ist eigentlich die grösste Investition, die der durchschnittliche Bürger in der Schweiz sich anschaffen tut. Weil ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen wird immer schwieriger bei uns Preisen gehen immer weiter hoch und darum ist, das Auto die grösste Investition die der Mensch bei uns macht und es ist ein grosses Statement, vor allem heute mit Social Media jeder möchte sich profilieren jeder möchte zeigen da kommt auch immer mehr und mehr von Amerika der Trend, früher haben wir zum Beispiel immer mehr und mehr die Kunden hatten, die gesagt haben, ja, ich bin zwar.

[13:11] Immobilienbranche tätig oder ja, Baufirma. Möchte es aber nicht zeigen. Sie hatten immer Angst, als der Architekt kam, hätte eigentlich den Range Rover kaufen wollen. Aber ja, weisst du, wenn ich vor den Kunden herfahre, dann könnten sie meinen, das ist zu protzig und so. Und jetzt merkt man immer mehr und mehr, dass die Leute das auch zeigen wollen. Aha. Okay, weil das ist ein guter Change. Das verstehe ich auch. Das ist auch mein Feeling. Vorher haben wir alle gute Autos nur vor dem Wochenende gehabt.

[13:46] Genau. Und jetzt die Leute sagen, weißt du was, ich würde es jeden Tag fahren, das ist kein Problem, wenn man das leisten kann. Also ich genieße das auch, von dem Alltag. Ja, nee, also ich finde es auch interessant, dass du sagst auch, hat auch in dem Sinne auch das Mindset von den Leuten gewechselt in das Ganze, wie, was ist das Auto heute für? Für jemanden, der das leisten kann. Also wenn ihr natürlich im Verkaufsmodus seid und jemand kommt und wolltet so eine, nicht ein Standardauto, sondern vielleicht eine Luxusauto.

[14:20] Was ist der Pattern für das Mindset? Ist es eine Belohnung? Ist es Ego? Ist es Midlife-Crisis? Was ist das eigentlich?

[14:31] Das würde mich interessieren, weil du bist natürlich jetzt auf der anderen Seite. Jetzt bist du auf der verkaufst du halt nicht. Wieso kaufst du so ein Auto? Aber sonst, was merkst du von deiner Kundschaft? Ja, da haben wir eigentlich auch. Da haben wir eigentlich alles. Also wir haben denjenigen, der mit Life Crisis ist. Wir haben die 18-Jährige, die frisch Führerschein bestanden hat und seit zwei Jahren auf Instagram non-stop Reels anschaut von ihren Lieblingsinfluencerinnen mit schönen Autos. Ja, stimmt auch. Da haben wir den Geschäftsmann, der sich endlich mal etwas viel leisten will, der Familienvater, der vielleicht jeden Tag so hart arbeiten muss und dann noch zu Hause am Abend auf die Kinder schauen und sich einfach so, jetzt will ich mir etwas gönnen für mich, sodass ich am Wochenende auch mal ein bisschen Freude habe. Das ist ganz durchmischt. Das ist durchmischt. Ich habe mir auch ein bisschen

[15:26] gedacht, dass dieses Mindset kommt. Aus meiner Perspektive ist die Schweiz ein Autoland? Wie nimmst du den lokalen Markt in diesem Sinne? Der lokalen Markt ist sehr interessant, immer noch, und die Nachfrage eher steigend. Wir merken auch wenig von aktuellen ganzen Krisen weltweit.

[15:54] Wobei merken wir auch in der Schweiz parallel, die Preise, so ein Supermarket, in Mieten steigen, und dann würde ich behaupten, sage jetzt mal, dass auch, eine Nachfrage von Autos wird vielleicht stagnieren. Also Stand heute nicht. Eine gute Erkenntnis. Weil die meisten Zeit hörten wir, es ist alles teuer geworden, aber trotzdem, wenn es um Luxus geht, vielleicht nicht. Also wenn es wirklich um Luxus geht und vor allem auch um vielleicht auch ein bisschen speziellerer Autos, so wie wir sie halt auch anbieten, dass der bei uns wirklich auch etwas überkommt, was er nicht überall überkommt und nicht das gleiche Auto irgendwie zehnmal am gleichen Tag sieht, dann denke ich, ich spüre die Nachfrage immer noch sehr gut und sehe es auch für nächstes Jahr.

[16:49] Das finde ich auch interessant, weil genau diese Gespräche hörest du natürlich in kleineren Kreisen immer so.

[16:57] Aber ich weiss auch auf die andere Seite, das ist auch bewiesen in der Wirtschaft, Luxus ist immer etwas, wo es stabil bleibt. Ja, genau. Die Nachfrage ist, wenn du das leisten kannst, also ich meine, die grossen Brands haben natürlich immer so, manchmal auch in Dele in Zahlen, aber kommen natürlich schnell auch hoch. Also die Menschen natürlich finden so immer beim Luxus einen Teil für sich selbst. Ja, absolut. Das wollte ich nicht sagen. Jetzt, was auch interessant ist, auch bei euch, du hast gesagt, okay, wir machen auch viele Individualisierungen auf den Autos. Ich frage mich jetzt ein bisschen provokativ, es ist nicht genug, wenn man ein gutes Luxusauto hat, muss es auch individualisieren und top.

[17:46] Weisst du, ein gutes Luxusauto ist, findest du in der Schweiz mehrmals. Und auch derjenige, der sich ein normales, gutes Luxusauto kann leisten, findest du in der Schweiz auch mehrmals. Aber wenn du die Person bist, die sagt, ich will einfach anders sein, ich will ein gutes, schönes Auto, ich will ein Luxusauto oder einen Sportwagen, aber man möchte trotzdem aus dieser Masse in der Schweiz hervorstechen, dann bist du für uns richtig. Ja, dann, das verstehe ich auch. Ich meine, das ist genau manchmal auch ein Argument, glaube ich, für diese Luxusautos.

[18:24] Das verstehe ich absolut. Ich habe natürlich jetzt einen Standort. Mir würde dich auch interessieren, weil du bist auch extrem jung.

[18:38] Gut, du bist nicht 18, aber du bist auch nicht 40. Du bist auch einfach 30. Natürlich ist es nicht einfach zum Leisten, was du jetzt schon geleistet hast. Und was ist deine Vision? Wo soll die Reise denn hingehen? Also meine Vision ist ganz klar, mehrere Standorte in der Schweiz verteilt, mehrere Kantone, sodass wir besser abdecken können und dass wir eigentlich wirklich auch mehr Leute erreichen können und dass auch mehr Leute die Passion auch bei uns spüren, weil Autohändler gibt es eigentlich schon mehr als genug. Ja, ja. Das ist klar. aber ihr seid ein bisschen anders als alle anderen. Genau, genau. Wir sind ein bisschen anders. Aber die, Ziel ist so vollstandard. Cool. Das wünsche ich mir natürlich für euch auf jeden Fall.

[19:28] Aber so wie ich den Trend sehe und ich gespürt habe, habe ich bei dir, dann habe ich keinen Zweifel, auf jeden Fall. Was ich natürlich auch noch interessant finde, das war für mich auch ein bisschen die Motivation, damit ich die ja hier einladen, du hast für mich, und das finde ich beeindruckend natürlich, du hast einen riesen Change geschafft für dich als Person. Also du warst nicht immer ein Geschäftsführer, du warst nicht ein Entrepreneur. Du hast angefangen als Automechaniker. Du hast dich nachher gewandelt zum Geschäftsführer und dann als Entrepreneur agierst du jetzt auf dem Markt.

[20:05] Kannst du bei uns vielleicht ein bisschen auf diese Journey von dir also fahren und sagen, hey, wie hast du genau diesen Change gemacht? Was hat dein Kopf Klick gemacht als Automechaniker? Sag ich, hey, ich muss was anderes machen. Ich mache das anders. Ich bin anders. Also zum einen ist natürlich schon immer die Leidenschaft für Autostaxi, wo ich sage, ist sehr wichtig, dass du überhaupt etwas machst, wo du liebst, oder? Und nicht nur etwas, was Geld einbringt. Und dann kommt alles andere nach und nach, oder wie man es immer so schön sagt. Aber der Change ist auf jeden Fall schon mal gewesen. Also wenn man es ein bisschen Etappen anschaut, als Mechaniker hast du halt einen normalen Fixlohn. Und du bist mit mehreren anderen Mechanikern in der Werkstatt. Und wenn du mehr leisten tust, verdienst du nicht mehr.

[20:57] Das ist das grösste Problem bei normalen Jobs. Ja, das gibt es auch normalerweise. Und ich war schon immer so einer, jeden Morgen, wenn ich aufstehe, schaue ich mich im Spiegel an und sage, du bist der Beste. Ja, das ist auch okay. Das ist auch irgendwann mal beweist. Genau. Und das ist halt das. Und ich bin jeden Tag in die Werkstatt gegangen, Ich habe immer viel mehr geleistet als alle anderen dort drinnen. Aber am 25. hast du sogar weniger gehabt als die, die länger dort dabei waren. Weil sie halt einfach den Vorteil hatten, dass sie länger dort sind und aufgrund von dem mehr bekommen. Und dann habe ich lange als Mechaniker so gearbeitet. Und ich war immer der Meinung, dass ich zuerst beweisen sollte, bevor du nach mehr Lohn fragst. Und dann ist irgendwann ein Tag gekommen, wo ich nach drei Jahren mal zu meinem Werfschrift, als ich es gesagt habe, ich so, hey, weisst du, wie sieht es aus, ich möchte gerne mal ein bisschen mehr haben. Und dann hat es geheißen, ja, nein, weisst du, wir haben das Ziel nicht erreicht als Gruppe und so. Ja. Und dann habe ich gesagt, boah, okay.

[22:10] Mega unfair, oder? Und dann habe ich angefangen, mir Gedanken zu machen, und lustig war, irgendwie habe ich mich damals mit einem Freund gehört, der hat damals auch Automechaniker mit mir die Lehre gemacht, und der hat gesagt hey, weisst du, ich arbeite jetzt als Autoverkäufer auf Provision und du verdienst so viel, wie du halt eine Leiststausch und so. Ich dachte, man, ich fand es, hey, weisst du was, das klingt interessant, ja. Und dann habe ich mich beworben, habe die Stelle bekommen als Autoverkäufer, also angefangen, mich dort schnell beweisen, ab dem zweiten Monat bin ich erst schon einer der Besten gewesen.

[22:47] Und dann immer mehr und mehr wollen, Und dann irgendwann habe ich gesehen, was für Potenzial eigentlich in dem Markt ist und ich habe gesehen, dass vor allem in grossen Garagenen das Problem ist, dass vielleicht ab und zu der falsche Manager eingestellt wurde, weil sie halt einfach nur nach dem Bewerbungszeit oder dass er halt lange dabei war und dass man so viele Sachen anders hätte machen können. Und ich war so einer, obwohl ich nur ein normaler Adverkäufer war und mir konnte es eigentlich egal sein, ich habe mir das gute Geld verdient, ich war einer von den Besten schon immer. Aber ich ging trotzdem immer wieder und dachte, hey Jungs, mach das doch so und so, optimieren, machen, tu. Es hat immer so geheissen, ja, nein, oder der und der hat dort entschieden, nein, das können wir nicht so machen. Und dann habe ich irgendwann gesagt, ich muss selber etwas machen. Er musste dich selbst beweisen, dass deine Vorschläge richtig sind. Ja gut, anscheinend sind deine Vorschläge natürlich richtig, weil nach deiner Umsetzung läuft es relativ gut, also es ist sehr gut eigentlich für euch. Aber ich meine, trotzdem ist es nicht leicht, also man hat doch einen Job, du hast Automechaniker, du fühlst dich wohl, bist anscheinend ein guter Automechaniker am Ende.

[24:11] Wie kommst du von einer Situation, wo du wohlfühlst, du etwas, wo am Anfang nicht so straightforward ist, weil du weißt nicht, am Ende des Monats, wie es rauskommt, ob es für dich passen würde, ob du vielleicht der Richtige bist oder Verkauf ist es etwas, wo du machen kannst, weil viele glauben, Verkauf ist relativ einfach. Ja, ich meine, bis du auf den Markt kommst. Ja, absolut. Diesen Chance brauche ich sehr viel Mut. Und es ist nicht so einfach, glaube ich, auch wenn du genau diesen Journey fährst, genauso wie du das gemacht hast. Das Ding ist, du musst halt einfach immer wieder aus der Komfortzone rauskommen. Ja. Wenn du in der Komfortzone bleiben willst und wie du eben genau sagst, es ist doch okay, du verdienst doch okay, du hast deine fünf Wochen Ferien, ist doch alles schön.

[25:07] Dann kommt es nicht weiter, meinst du? Ja, es ist nicht so. Ja, da kommen deine Wünsche natürlich nicht so weiter, das glaube ich schon. Wenn du Ambitionen hast, vor allem in zarten Jahren, frühen Jahren, wie du angefangen hast, natürlich ist es auch berechtigt, Ambitionen zu haben und du musst davon kämpfen. Und anscheinend bei dir natürlich hat es sich bewiesen. hat sie bewiesen, auf jeden Fall. Nein, also von dem her, ich habe eine letzte Frage,

[25:38] natürlich auch, was könntest du, also meine, hast du diese Chains gemacht, was würdest du vielleicht auch in deiner Branche auch mehr sehen wollen? Also wenn ein Vorschlag für deine Branche, wo du eigentlich nicht so oft siehst auf dem Markt von anderen Handlers oder von anderen Verkäufern oder Autobahnungen, was wäre dein Vorschlag? Ich sage jetzt mal, auch wenn ein jüngerer Auto mehr handeln könnte, ein jüngerer Verkäufer. Also aus Sicht vom Mitarbeiter oder vom... Also aus Sicht von dir als Entrepreneur, als Geschäftsführer, als eine Person, die lange auf diesem Markt ist und agiert und Erfolg hat gespürt. Jemand wird vielleicht auch dich schauen und sagen, hey, wer hat es geschafft, was kann ich auch ändern? Was wäre dein Vorschlag? Was wichtig ist natürlich mit den Trends mitgehen, Social Media.

[26:33] Und auch sonst immer halt du musst halt immer up to date sein oder welche Autos sind aktuell am beliebtesten wo ist Nachfrage am höchsten dann, halt aber das Personal oder etwas vom Wichtigsten bei uns Manpower und dort bin ich ganz klar der Meinung einfach viel mehr Verantwortung abgeben, und viel mehr Vertrauen schenken und auch nicht nur Leute einstellen mit viel Abschluss.

[27:09] Sondern auch versuchen auf dem Weg, deine Leute, die du schon hast im Team, aufzubauen. Aufzubauen, ja. Das ist eine sehr gute Message von jeder Branche, nicht nur von eurer Branche. Ich meine, gute Leute kannst du am besten aufbauen, dann sind sie treu und vertrauen natürlich. es ist eine Währung, es ist ein Currency heutzutage. Du kannst auch stolz sein und hast ein Team, wo mit dir unterwegs sind, die seit am Ende, wie ich euch gespürt habe, Freunde als Mitarbeiter zusammen. Also das ist natürlich nicht einfach zu schauen. Ich glaube, das ist auch ein Teil von deiner Identität, von deinem Leadership, wo du auch schaust. Sally, vielen, vielen Dank, dass du heute dabei warst. Es hat extrem viel Spaß gemacht, auf ein Thema zu sprechen, wo ein bisschen mehr, ein bisschen weniger. Alle haben das auch in unserem Herz. Vor allem Autos. Und du hast es, ich wünsche dir natürlich auch viel weiteren Erfolg. Du bist auch jung, du wirst sicherlich auch deine Vision auch schaffen. Da habe ich überhaupt keinen Zweifel.

[28:12] Und wir werden sicherlich da sein, um dich ein bisschen zu folgen. In den Social Media, das behalte ich auch. Das ist zentral. Es ist immer inspirierend auch zu sehen. Und vielen, vielen Dank und ich wünsche dir natürlich auch frohe Festtage auch für dich und deine Familie auch. Ja, danke vielmals, dass ich auch an der FEDA sind. Und dass du mir die Chance gibst, vor so einer grossen Bühne zu stehen. Nein, also ist es auch für uns relevant zu zeigen, okay, Change passiert in jeder Person, ist nur eine Wille dabei. Das verkörperst du 100%. Das hat nicht nur mit dem Studium zu tun. Wenn jemand eine Change schaffen will, gibt es keine Grenze in dem Sinne. Du hast es bewiesen, auch selber mit deiner Haltung, aber auch in deinem Entrepreneurship Stil. Vielen, vielen Dank. Danke dir. und auch für euch vielen, vielen Dank auch dass ihr dabei sein könnt und ich wünsche euch alle es ist Dezember ich wünsche euch alle Freude Festtage mit der Familie bleibt gesund und natürlich auch eine Freude, 2026 vielen, vielen Dank und wir sehen uns auf der nächsten Folge.